Nächste Termine
| 24.02.2012 Jgst. 8: Zentrale Lernstandserhebungen in Deutsch |
| 24.02.2012 15:00-18:00 Offizielle Einführung des neuen Schulleiters |
| 26.02.2012 11:00- Forum Dionysianum |
| 27.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
| 27.02.2012 16:00-18:00 Anmeldungen zur Klasse 5 |
| 27.02.2012 20:00-22:00 Förderverein: Vorstandssitzung |
| 28.02.2012 Jgst. 8: Zentrale Lernstandserhebung in Englisch |
| 28.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
| 28.02.2012 16:00-18:00 Anmeldungen zur Klasse 5 |
| 29.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
Besucherzähler
Gestern206
Woche606
Monat1616
Insgesamt1616
Aktuell sind 16 Gäste und keine Mitglieder online
Geschichte am Dio
Es gehört zu den didaktischen Grundsätzen des Geschichtsunterrichts, einen Bezug zwischen den Unterrichtsinhalten und der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler herzustellen. So lässt sich die Verwobenheit von National-, Lokal- und Schulgeschichte anhand der Geschichte der Schule, unseres Altbaus und des im Jahre 1934 vor dem Hauptportal aufgestellten Langemarck-Denkmals immer wieder im Unterricht thematisieren. Darüber hinaus werden zur Einbettung unterrichtlich vermittelter Inhalte in lokal- und regionalgeschichtliche Bezüge je nach Schwerpunkt des Unterrichts von den Fachlehrern und Fachlehrerinnen Besuche außerschulischer Lernorte geplant und durchgeführt.
Zu einer großen Bereicherung des Geschichtsunterrichts sind die seit dem Schuljahr 1997/98 stattfindenden Begegnungen aller 10er Klassen mit Herrn Helmuth Noach, einem 1927 in Köln geborenen Juden, geworden. Herr Noach musste vor den Nazis nach Holland fliehen, wo er heute noch lebt. Nach seiner Pensionierung hat er begonnen, in verschiedenen deutschen Schulen seine Lebensgeschichte zu erzählen. Für ihn selbst bedeutet dies einerseits eine persönliche Aufarbeitung seiner Vergangenheit, der er sich früher nicht zu stellen gewagt habe, andererseits erblickt er darin die Chance, einen Beitrag zur historischen Aufklärung junger Menschen in Deutschland zu leisten. Durch die Authentizität des Berichts eines Zeitzeugen gewinnen unsere Schüler/innen – ganz im Sinne der “oral history“ – einen lebendigen Eindruck von den direkten Auswirkungen der verbrecherischen Politik der Nazis auf das Schicksal einer jüdischen Familie in Deutschland. Geschichtsunterricht verliert in solchen Momenten jegliche Abstraktheit. Vielmehr vermittelt er – über die Unmittelbarkeit der Begegnung – Einsichten, die in dieser Intensität auch durch eine noch so gründliche Beschäftigung mit historischen Quellen und Dokumenten nicht zu gewinnen sind.
Die bisher geübte Praxis lässt besonders folgende Aktivitäten als sinnvoll erscheinen:
|
Kl. 6 |
Besuch des Römer-Museums in Haltern (in Kooperation mit dem Lateinunterricht); alternativ: Besuch in Xanten |
|
Kl. 7 |
Stadtgang in Anknüpfung an die Analyse mittelalterlicher Stadtgeschichte; Besuch des Falkenhofs. |
|
Kl. 9 |
Stadtrundgang "Barockwege in Rheine" in Anbindung an das Thema "Das Zeitalter des Absolutismus" (auch in Kooperation mit dem Kunstunterricht sinnvoll) |
|
Jgst. 11 |
Einblick in die Arbeitsweise eines Archivs am Beispiel des Stadtarchivs (wissenschaftspropädeutisches Arbeiten; wichtig besonders im Hinblick auf Facharbeiten der Klasse 11). |
|
Jgst. 10-12 |
Besuch des Nussbaum-Museums in Osnabrück (Kooperation mit dem Kunstunterricht) |
